Ulysseus Euro-Mediterranean Gender Network (EMGEN)
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Förderung: Ulysseus Innovation Hub
Laufzeit: 2025 – 2026
Projektleitung: Karine Lambert (Université Côte d’Azur)
Projektteam: Ulrike Krause (Universität Münster) als co-applicant
Projektnetzwork: 13 Mitglieder von 6 Universität in 5 Ländern
Project affiliation: Université Côte d’Azur
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Projektzusammenfassung
Das Ulysseus Euro-Mediterranean Gender Network (EMGEN) ist eine thematische Forschungsgruppe, die der Geschlechterforschung als interdisziplinärem wissenschaftlichem Forschungsfeld verpflichtet ist. EMGEN wird geleitet von Karine Lambert (Université Côte d’Azur), Ulrike Krause und Bettina Pfleiderer (beide Universität Münster) fungieren als Ko-Antragstellerinnen und Mitglieder der Gruppe. Insgesamt vereint EMGEN 13 Mitglieder aus sechs Universitäten in fünf Ländern: Université Côte d’Azur (Frankreich), Universität Genua (Italien), Universität Sevilla (Spanien), Universität Münster (Deutschland), Universität Montenegro sowie eine assoziierte Partnerinstitution.
Geschlecht als Querschnittsthema begreifend, überschreitet die Gruppe traditionelle disziplinäre Grenzen, indem sie Forschende aus der gesamten Ulysseus-Allianz zusammenbringt, um neue interdisziplinäre und transdisziplinäre Ansätze zu entwickeln.
Die Forschungs- und Innovationsgruppe verfolgt drei zentrale Ziele:
- Strukturierung der Geschlechterforschung;
- Verbesserung ihrer Qualität und Wirkung; und
- Stärkung der Sichtbarkeit der Gender Studies innerhalb von Ulysseus.
Um diese Ziele zu erreichen, wird EMGEN innerhalb eines Jahres drei Workshops durchführen, die jeweils als Inkubator für wissenschaftliche Vernetzung und Innovation dienen. Die Workshops konzentrieren sich auf: den Austausch guter Praktiken für den Aufbau von Netzwerken der Geschlechterforschung; die Operationalisierung von Konzepten und -Methoden in verschiedenen Forschungsfeldern; sowie die Identifizierung der interdisziplinären Innovationsstärken der Gruppe.
Die Workshops werden zusammen mit den vor- und nachbereitenden Aktivitäten in einer öffentlich zugänglichen visuellen Karte (Ontologie) münden. Dieses Ergebnis soll die Sichtbarkeit und Attraktivität von EMGEN erhöhen und gleichzeitig die Innovationsstärken der Gruppe identifizieren, um das Konsortium wettbewerbsfähig für zukünftige Forschungsförderungen zu positionieren.